
Seit Mitte der 80er-Jahre sind Magnete auf der Basis von Neodym (Neodym Magnete) am Markt verfügbar. Dabei handelt es sich um ein Metall aus der Gruppe der "Seltenen Erden" mit der Ordnungszahl 60. Außer Neodym enthalten die Magnete Eisen und Bor (NdFeB, genauer: Nd2Fe14B). Die aktuell stärksten verfügbaren Dauermagnete werden durch Sintern von fein gemahlenem Pulver der Grundbestandteile unter Einwirkung eines Magnetfeldes hergestellt.
Für NdFeB-Magnete gibt es vielfältige Anwendungen in der Medizintechnik (Kernspin-Tomographen), beim Bau von Elektromotoren und -generatoren, in Lautprechern und Mikrofonen, in der Werkstatt zum Fixieren von Werkstücken und Gegenständen sowie in Büro und Haushalt. Neben den praktischen Anwendungen können die Neodym-Magnete auch zum Spielen, Experimentieren und zum Kreieren dekorativer Objekte eingesetzt werden.
Bei größeren Magneten müssen zur Vermeidung von Verletzungen und Sachschäden unbedingt die Warnhinweise beachtet werden.
Neodym Magnete bilden leicht eine dünne Korrosionsschicht. Daher werden sie meistens mit einer schützenden Beschichtung angeboten. Am gebräuchlichsten ist Nickel. Eine Übersicht über die verfügbaren Beschichtungen finden Sie weiter unten auf dieser Seite.