
Ein Elektro-Fan ist nicht gleich ein Elektro-Fan: Da gibt es jene für die die schnell aufeinanderfolgenden Beats von Dubstep, Drum ’n’ Bass oder Technohouse einer musikalischen Adrenalindosis gleichkommen und dazu am liebsten niemals zu tanzen aufhören wollen, und jene, die in der “Art of Sampling” ihre hörbare Erfüllung finden. Jemand der Drum ‘n’ Bass mag, kann vielleicht nicht mit Minimal, bei Funk-Elektro springt nicht für jeden Elektro-Swinger der Funke über.Dieser Gedanke könnte auch hinter dem Beat-Event Bass Magnet stecken. Denn hier ist wirklich für jeden etwas dabei und könnte dem einen oder anderen dazu verhelfen, seinen
elektronischen Horizont zu erweitern. Künstler, die sowohl hiesig die Clubs zum Beben bringen, aber auch international gefragt sind, vereinen sich am 9. November in der steirischen Hauptstadt. Dabei trumpft das Line-Up vor allem mit dem Londoner Mundklang-Virtuosen The PeteBox auf, und Pat Poree begeistert – zwar dieses Mal ohne Parov Stelar, aber nicht minder sehenswert – mit groovigen Swing und Jazz im Elektromantel.he PeteBox ist nicht nur ein gewöhnlicher Beat-Boxer. Auch er betreibt die Kunst des Sampelns: So beatboxt er verschiedene Sound-Ebenen eines Songs, die sonst Instrumente übernehmen würden, legt diese übereinander, Gitarre und Synthesizer tun ihr Übriges.Auch die heimische Elektro-Szene versammelt sich in der Grazer Postgarage. Zu Martin Freudentanz tanzt man schon länger in den Clubs, Phil da Funk sorgen für feinen Minimal Funk, Elektro Schneider würzt mit Techhouse nach und Missuki b2b Tinkabeat und in.situ machen mit ihren Drum-’n'-Bass- und Jungle-Rhythmen die Beat-Vielfalt komplett. So facettenreich diese Elektro-Kristallkugel mit ihren Anhängern auch ist, allen eins ist das gemeinsame Abshaken bis in die frühen Morgenstunden. Für Auswärtige, die es dann nicht mehr nach Hause schaffen, gibt es außerdem ein Kombi-Paket aus Ticket und Hotel– Frühstück inklusive.