
Die elektrische Antriebstechnik stellt eine der Schlüsseltechnologien bei Maschinen und Anlagen dar. Sie ist die schnellste und derzeit effektivste Möglichkeit, den Energieverbrauch zu senken. Dabei verteilt sich das gesamte Einsparpotenzial eines Antriebs auf drei Bereiche: 10 Prozent der Einsparungen lässt sich durch effizientere Motoren erreichen, weitere 30 Prozent mit Einsatz elektronischer Drehzahlregelung im Bereich der Antriebe. Das größte Potenzial stellt allerdings die Optimierung von Prozessen und Abläufen in der Anlage dar, die oft erst durch Drehzahlreglung möglich werden.
So ist es nicht verwunderlich, dass Anlagenbauer und -betreiber nach immer neuen Wegen suchen, mit modernster Motor- und
Frequenzumrichtertechnik ihre Anlagen so energieeffizient wie möglich zu gestalten.Allen diesen PM-Motoren ist gemein, dass sie eine Regelelektronik benötigen, um den Motor zu betreiben. Mittlerweile bieten Hersteller auch PM-Motoren an, die am Netz anlaufen können. Sie benötigen hierfür aber eine Hilfswicklung die sich in einem höheren Preis und einem schlechteren Wirkungsgrad niederschlägt.
Durch die eingesetzten Permanentmagnete ist der Wirkungsgrad eines solchen Motors typisch um 1 bis 10 Prozent besser als der eines Drehstromasynchronmotors. Abhängig ist dies von der Güte des Asynchronmotors und dem betrachteten Leistungsbereich. Mit steigender Leistung nähern sich die Wirkungsgrade beider Motortypen an. In den Veröffentlichungen einiger Hersteller wird gerne der Vergleich zu den ineffizienteren Spaltpolmotoren oder anderen spannungssteuerbaren Motoren im Leistungsbereich unter 1 kW verwendet. Der Wirkungsgradvorteil ist entsprechend wesentlich höher.