
AlNiCo Magnete
Der Begriff AlNiCo steht für die Materialien welche zur Produktion von AlNiCo Magneten verwendet werden. AlNiCo Magnete setzen sich grundsätzlich aus Aluminium, Nickel, Kobalt und Eisen zusammen. Dazu kommen noch unterschiedliche Mengen diverser anderer Elemente (z.B. Titan, Kupfer), je nach Einsatzbereich der Magneten.
Die Verwendung und das Einsatzgebiet sowie die gewünschte Leistung der Magneten basieren sowohl auf diesen unterschiedlichen Elementen wie auch auf der Art ihrer Herstellung. Zur Herstellung von AlNiCo Magneten gibt es zwei Verfahren. Sie werden entweder im Sinterverfahren oder im Foundry(Spritzguß)verfahren hergestellt.
Das Sinterverfahren eignet sich besonders für kleinere Spezifikationen da sich damit auch geringste Toleranzen leicht umsetzen lassen. Der Vorteil des Foundry(Spritzguß)verfahrens liegt in der einfacheren und schnelleren Herstellungsweise und dem im Vergleich zum gesinterten AlNiCo Magneten (und zu allen anderen Permanentmagneten) besten Temperaturkoeffizienten. Er kann bis zu Temperaturen von 600 Grad Celsius eingesetzt werden.
Generell weisen AlNiCo Magnete eine hohe magnetische Stabilität auf haben einen äußerst niedrigen Temperaturkoeffizienten, was sie gegenüber schnellen Temperaturschwankungen unempfindlich macht und die magnetischen Eigenschaften erhalten bleiben. Sie können bei Temperaturen bis 600º C eingesetzt werden. Sie sind generell korrosionsbeständig, mit Ausnahme von anorganischen Säuren.
