
Größe: 20 x 10x 5.5 mm
Magnet-Modell: Würfel / Quader
Material: Neodym, NdFeB (Neodym - Eisen - Bor), Neo
Oberfläche: vernickelt (Ni-Cu-Ni)
Magnetisierungsgüte (Güte): N50
Magnetisierungsrichtung: axial / diametral
Remanenzflussdichte (Br): 14.1-14.4 KGs (T): 1.41-1.44 T
max. magn. Energiedichte (BH): 47-51 MGOe 374-406 KJ/m³
Koerzitivfeldstärke (Hcb): ≥10.5 KOe ≥836 KA/m
Koerzitivfeldstärke (Hcj): ≥11 KOe ≥875 KA/m
Einsatztemperatur (Tmax): 80 °C
Gesamtlänge (L): 20 mm
Gesamtbreite (B): 10 mm
Gesamthöhe (H): 5.5 mm
Toleranz: Durchmesser +/- 0,05mm, Höhe +/- 0,05mm
Abmaßungen 
Die Flussdichte auf der Oberfläche des Magneten ist geringer als die oben angegebene innere Flussdichte. Abhängig von der Geometrie beträgt sie etwa 25% der inneren Flussdichte.
Die Herstellung der Magneten beginnt mit dem Schmelzen der benötigten Legierungsbestandteile Neodym, Eisen und Bor in einem Induktionsofen unter Vakuum um eine Verunreinigung der Schmelze durch Luftbestandteile zu vermeiden. Das Neodym gehörte zu den Seltenen Erden Metallen, woraus sich auch die gelegentlich verwendete Bezeichnung Seltene-Erden-Magneten (SE) ableitet. Im Vergleich zu den zur gleichen Gruppe gehörenden Cobalt-Samarium-Magneten sind jedoch die Neodym-Magneten trotz der größeren Stärke zu einem günstigeren Preis erhältlich. Nach dem Abkühlen wird die Legierung mechanisch so lange zu Pulver zerkleinert bis nur noch einkristalline Bestandteile vorliegen. Dieses Pulver wird in dem passenden Werkzeug in einer Presse zusammengepresst. Während des Pressvorgangs wird ein Magnetfeld angelegt um die einzelnen Teilchen gleichmäßig auszurichten. Anschließend erfolgt eine Wärmebehandlung unter Schutzgas, die dem Rohling zum einen eine größere mechanische Festigkeit und zum anderen optimierte magnetische Eigenschaften gibt. Bei Bedarf erfolgt eine mechanische Bearbeitung durch Schleifen und die notwendige Oberflächenbeschichtung zum Schutz vor Korrosion. In einer Puls-Feld-Magnetisieranlage erfolgt dann das eigentliche Aufmagnetisieren zu einem NdFeB-Dauermagneten.
