
Artikelnummer: Stab-Ø3x7-Nickel-N38
Magnetisierungsgüte: N38
Werkstoff / Material: NdFeB (Neodym-Eisen-Bor)
Form / Modell: Stab / Stäbe / Zylinder
Herstellungsart: Gesintert
Art: Stabnmagnet, Dauermagnete, Dauerhaft
Oberfläche / Beschichtung: Vernickelt, Doppelte Nickel, Ni-Cu-Ni (Nickel-Kupfer-Nickel)
Technische Spezifikationen
Remanenzflussdichte (Br): 12.2-12.6 KGs
Tesla (T): 1.22-1.26 T
Gauss: 12200-12600
max. magn. Energiedichte (BH): 35-39 MGOe 279-310 KJ/m³
Koerzitivfeldstärke (Hcb): ≥10.8 KOe ≥860 KA/m
Koerzitivfeldstärke (Hcj): ≥12 KOe ≥955 KA/m
Einsatztemperatur (Tmax): 80 °C
RoHS-konform: Ja
Magnetisierung: axial / diametral - magnetisiert
Abmessung / Größe
Gesamtdurchmesser (D): 3 mm
Gesamthöhe (H): 7 mm
Toleranz: Durchmesser +/- 0,1mm (0,05mm), Höhe +/- 0,1mm (0,05mm)
Abmaßungen und Magnetisierung:
Neodym-Eisen-Bor (NdFeB) ist ein Magnetwerkstoff.
Aus Neodym, Eisen und Bor in der Zusammensetzung Nd2Fe14B besteht der Werkstoff, aus dem gleichnamige Dauermagnete hergestellt werden. NdFeB-Magnete besitzen herausragende Eigenschaften als Dauermagnete: (Angaben bei Raumtemperatur)
höchstes maximales Energieprodukt mit (BH)max = 512 kJ/m3
Sättigungsmagnetisierung JS = 1,61 T
hohe Koerzitivfeldstärken jHc von 870 bis 2750 kA / m (je nach Mikrostruktur/Herstellungsprozess)
Curietemperatur TC = 583 K
NdFeB verdankt, ähnlich SmCo-Magneten, seine hervorragenden Eigenschaften der Kombination des Seltenerden-Elementes Neodym mit Eisen. Dauermagnetische Werkstoffe sollen neben einer hohen spontanen Polarisation (Eisen) eine große uniaxiale Anisotropie besitzen. Damit bezeichnet man eine magnetische Vorzugsrichtung ("leichte Richtung"), die bei Dauermagneten auf Seltenerden-Basis durch die Kristallstruktur und Elektronenstruktur bestimmt ist. NdFeB besitzt eine hohe Kristallanisotropie, da die "magnetische" 4f-Schale durch die äußeren 5s25p6-Schalen vom Ligandenfeld des Kristalls abgeschirmt wird und so das Bahnmoment der Schale voll wirksam bleibt. Durch die Spin-Bahn-Kopplung sind die Spins an das anisotrope Kristallfeld gekoppelt, und ein Verdrehen der Spins und damit der magnetischen Momente aus der leichten Richtung ist mit Energieaufwand verbunden.
